
Thomas Fritzsching ist der Initiator, Gründer und Namensgeber der Berliner Band „Silly“. Von 1977 bis 1994 war er ihr Gitarrist und Bandleader.
Er hatte die Vision für eine Band, die sich von allen DDR-Rockbands deutlich unterscheiden sollte.
In seinem Buch beschreibt er den langen Weg zum Erfolg. Von Widrigkeiten und Wechselbädern zwischen Euphorie und Verzweiflung.
Von den Versuchen der Mächtigen in den staatlichen Institutionen, die Band mit allen Mitteln und Tricks zu zerstören. Vom Zusammenhalt einer eingeschworenen Gemeinschaft, aber auch von menschlichen Schwächen, Enttäuschungen, Egoismen und Begehrlichkeiten von außen.
Manches benennt er schonungslos offen und manches zurückgenommen, feinfühlig, sensibel. Ebenso zeigt er auch seine eigene schwache Seite. Das Gefühl gemobbt zu werden und sich nicht gewehrt zu haben. Selbstzweifel und Depressionen, die ihn über mehrere Jahre quälten.
Die Enttäuschungen sitzen tief. Da war die einseitige Trennung durch seine damaligen Bandkollegen mit der besonderen Rolle der Ikone Tamara Danz, die er einst gecastet hatte. Aber vor allem ist es der respektlose Umgang mit ihm, der selbst bis heute anhält.
Thomas Fritzsching hat es sich von der Seele geschrieben. Er erzählt seine Geschichte souverän, wohl durchdacht und ohne Groll. Doch das bittere Gefühl des Verlustes seines, wie er schreibt, „Babys und Lebenswerkes“, bleibt.
Am 25. September 2027 ab 20°° im Rittersaal des Museums Burg Schönfels | Einlass ab 19°° - Für Imbiss und Getränke sorgt der Veranstalter
Hinweis: Die Rücknahme gekaufter Tickets ist, soweit kein vom Veranstalter zu vertretender Grund vorliegt, ausgeschlossen.
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